MEDIAN Kliniken
 
Springen Sie direkt zu folgenden Bereichen:
Hauptnavigation | Suche | Inhalt |

Depressionen: Wenn das Leben dunkel wird

Zwei Skulpturen aus Speckstein: hockender Mann, der seine Hände in den Schoß gelegt hat und männliches, sehr schmales, langes Gesicht

Gezielte Hilfe bei Depressionen ist heute wichtiger denn je, sie gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland.

Nur bei einem Bruchteil der Betroffenen wird die Symptomatik heute frühzeitig erkannt. Am Anfang jeder Therapie steht der Entschluss, die Schuld für die Depression nicht bei sich zu suchen, sondern sich mit dieser Krankheit in ärztliche und therapeutische Hilfe zu begeben.

Therapien versprechen bei Depression Hilfe

Häufig ist es ein Gefühl der Leere, Überforderung, von Schuld oder Selbsthass – bei Depressionen wird das Leben dunkel.

Ein Hinweis vorab: Persönliche Beratung und Orientierung bei Depression erhalten Betroffene und Angehörige bei der AHG-Beratungshotline unter Tel. 01801-244 222 und beratung@ahg.de.

Wie erkenne ich eine Depression?

Oft kann die Depression Symptome hervorrufen, die sehr vielfältig sind und ganz unterschiedliche Ausprägungen haben.

Häufige psychische Depression-Symptome sind z.B.:

  • tiefe Erschöpfung; Kraftlosigkeit
  • Gefühle von Trauer, Verzweiflung, Hilflosigkeit
  • Selbstvorwürfe, Sinnsuche und „Grübelzwang“
  • Bedürfnis nach Ruhe und Schonung
  • Sozialer Rückzug
  • Todessehnsucht

Häufige körperliche Depression-Symptome können sein:

  • innere Unruhe
  • bleierne Schwere
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Kopf-, Rücken- oder Brustschmerzen
  • Verlust sexuellen Verlangens
  • Appetit- und Gewichtsverlust
  • Heißhunger mit Gewichtszunahme

Betroffene machen aufgrund ihres Krankheitsbildes oftmals persönliches Versagen für ihren Zustand verantwortlich und suchen darum nicht nach professioneller Hilfe. Häufig werden bei Depressionen auch zunächst nur körperliche Symptome wahrgenommen; die wahre Ursache bleibt unerkannt.

Bei Depressionen ist daher eine Gesamtbewertung aller Symptome für eine zuverlässige Diagnose und eine erfolgreiche Depressions-Behandlung besonders wichtig – ein Grund, warum eine Depression Schätzungen zufolge nur in 50 Prozent der Fälle erkannt wird.

Welche Arten von Depression gibt es?

Bei Depressionen kennen Experten verschiedene Verlaufsformen: Tritt sie nur einmalig oder abwechselnd mit gesunden Phasen auf, handelt es sich um eine „depressive Episode“. Sie kann einen leichten, mittleren oder schweren Grad erreichen.

Verursacht die Depression Symptome, die dauerhaft auftreten und nicht vollständig abklingen, liegt eine „chronische Depression“ vor. Sind die Beschwerden dabei eher gering, spricht man von einer „Dysthymie“.

Die „manische Depression“ bzw. die „bipolare affektive Störung“

Die manische Depression wird heute oft auch als bipolare affektive Störung bezeichnet. Die manische Depression erlebt der Erkrankte als Wechsel zwischen Phasen gesteigerten Antriebs oder Rastlosigkeit und den oben beschriebenen Zuständen.

Wann erfordert eine Depression Behandlung? Kann eine Klinik Depressionen heilen?

Bei Depressionen erscheinen Arbeit und Alltag schnell unüberwindbar. Geliebte Hobbys verlieren ihren Reiz, die Bindung zu Freunden und Familie kann sich lösen. Bei einer starken Ausprägung dieser Depression-Symptome mit akuter Selbstgefährdung empfiehlt sich eine stationäre Behandlung in einer psychiatrischen Klinik. Je nach Art oder Stärke der Symptome kann aber auch ein stationärer oder teilstationärer Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik Depressionen lindern bzw. heilen.

Wo finde ich bei Depression Hilfe?

Seit 1974 ist die AHG auf die qualifizierte Behandlung von Menschen mit Depressionen spezialisiert. Heute vernetzt die AHG über 45 Facheinrichtungen in 11 Bundesländern.

In einer Klinik der AHG finden Menschen mit Depression Behandlung, die sowohl die emotionalen als auch die körperlichen Aspekte bei Depressionen berücksichtigt. Patienten lernen durch die behutsame Hilfe erfahrener Experten, ihr Verhalten neu zu organisieren und den Alltag zu bewältigen. In die Entwicklung einer Behandlung der depressiven Symptome ist der Erkrankte aktiv eingebunden. Therapieziele werden gemeinsam und individuell ausgearbeitet.

Die AHG-Beratungshotline:

Persönliche Beratung und Orientierung bei Drepression erhalten Betroffene und Angehörige unter Tel. 01801-244 222 und beratung@ahg.de.

Gezielte Therapieangebote bieten die folgenden AHG-Standorte an:

Bad Pyrmont, Berus, Bad Dürkheim, Daun, Im Odenwald, Münchwies, Schweriner See, Waren, Düsseldorf