In der fachärztlichen bzw. akut-medizinischen Behandlung vor der Rehabilitation wird gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie zur Verbesserung der Durchblutungssituation eingeleitet. Unter Umständen kann aber auch durch operativen Ersatz des verengten Gefäßes die Durchblutung wieder hergestellt werden. Bei einem solchen Verfahren wird entweder direkt ein Gefäßstück ersetzt (Angioplastie) oder durch die operative Anlage eines Umgehungskreislaufes um das verengte Gefäß herum (Bypass-Operation) die Gefäßdurchblutung wieder hergestellt.
Im Rahmen unseres ganzheitlichen Behandlungsansatzes unter fachärztlicher Leitung kommt es gerade unter einer der Leistungsfähigkeit angepassten Krankengymnastik, Sport- und Bewegungstherapie sowie Physiotherapie zu einer deutlichen Verbesserung der Durchblutungsverhältnisse und damit auch der Leistungsfähigkeit. Bei Durchblutungsstörungen in den Beinen kann so z.B. die Gehstrecke auch unter Schmerzfreiheit entschieden verbessert werden. Mit dem Plus an Leistungsfähigkeit gewinnen Sie in der Rehabilitation deutlich mehr Lebensqualität, Bewegungsfreiheit und Selbständigkeit. Ziel ist die Verbesserung der Durchblutungsverhältnisse in den betroffenen Regionen und damit die entsprechende Funktionalität, z.B. der Gliedmaßen.
Im Rahmen des ganzheitlichen Gesundheitsprogramms kommt es besonders im Rahmen der Schulung über die Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Hochdruck, Fehlernährungen usw. zu einer deutlichen Minimierung des Risikos des Fortschreitens der gefäßverengenden (arteriosklerotischen) Prozesse und damit der Vermeidung weiterer Folgeerkrankungen.
