AHG - Allgemeine Hospitalgesellschaft Aktiengesellschaft: Kardiologie  
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Koronare Herzkrankheit

Sechs Patienten auf Ergometern, im Vordergrund Monitore mit EKG-Kurven

Die Herzkranzgefäßerkrankung ist in den Industrieländern die häufigste Todesursache. Die Herzkranzgefäße sind für die Durchblutung des Herzmuskels zuständig. Durch Kalkeinlagerung in die Gefäßwand (Arteriosklerose) mit folgender Einengung der Herzkranzgefäße kann es zu einer Minderdurchblutung des Herzmuskels kommen. Der hierbei auftretende Sauerstoffmangel verursacht häufig Beschwerden in Form eines Engegefühls in der Brust, auch „Angina pectoris“ genannt. Bei einem vollständigen Gefäßverschluss kann es zum Herzinfarkt mit Absterben von Herzmuskelzellen kommen. Ein größerer Herzinfarkt oder eine chronische Minderdurchblutung des Herzmuskels führen zu Herzschwäche und Atemnot. Abhängig von Schweregrad und Dauer der Koronaren Herzkrankheit ist die Belastbarkeit des davon betroffenen Menschen durch Angina pectoris und/oder Atemnot eingeschränkt.