AHG - Allgemeine Hospitalgesellschaft Aktiengesellschaft: Kardiologie  
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Herzinfarkt

Patient beim EKG

Der Herzinfarkt ist eine häufige und gefürchtete Folge der Herzkranzgefäßerkrankung. Der drohende Herzinfarkt  – akutes Koronarsyndrom genannt –  ist ein potentiell lebensbedrohlicher Notfall und erfordert schnelles, besonnenes Handeln. Meist ist die Ursache ein akuter Verschluss eines Herzkranzgefäßes. Das dadurch bedingte Absterben von Herzmuskelgewebe kann in kurzer Zeit zu Herzversagen oder zu bedrohlichen Herzrhythmusstörungen führen. Bei einem Gefäßverschluss kann der Herzmuskel noch etwa zwei Stunden ohne Sauerstoffzufuhr überleben. Das Ziel ist daher, möglichst schnell die Durchblutung des Herzmuskels wiederherzustellen, indem man versucht, das verschlossene Gefäß wieder zu eröffnen: „Jede Minute zählt“. Bei drohendem Herzinfarkt muss ohne Zeitverlust der Rettungsdienst alarmiert werden zum Transport in das nächstgelegene Krankenhaus oder kardiologische Zentrum. Durch rasche Behandlung können sowohl kurzfristige Komplikationen wie auch Folgekrankheiten nach Herzinfarkt vermieden werden. Auf einen Herzinfarkt hinweisende Symptome: Heftiger Druck im Brustkorb, Angst, Atemnot; vegetative Begleitsymptome wie Schwäche, Schweißausbruch, Übelkeit, Erbrechen. Gelegentlich treten auch keine Schmerzen auf bei so genannten stummen Infarkten.

 

 

Therapieformen